Peelen

Das revolutionäre Holzbearbeitungsverfahren
von LEUCO

LEUCO p-System

Neue Qualitätsdimensionen und Anwendungsmöglichkeiten

Als erster Werkzeughersteller realisieren wir Werkzeuge mit Achswinkeln ≥ 55°. Wir nennen diese Werkzeuge "LEUCO p-System". Die Bearbeitung mit diesen Werkzeugen bezeichnen wir "Peelen" [engl. to peel = schälen]. Das Werkzeug ist patentiert.

LEUCO p-System Werkzeuge finden Anwendung zum

  • Fügen, Fälzen, Trennen, Fasen und Nuten

LEUCO p-System Werkzeuge werden eingesetzt an

  • Stationär- und Durchlaufmaschinen
  • sowie an Tischfräsen mit Handvorschub.

Branche

Universeller Einsatz in unterschiedlichsten Produktionsbereichen, z.B. Korpusstraßen, individuelle Linoleumbearbeitung, Fußbodenherstellung oder Bearbeitung von Hochglanzplatten. Einsatz sowohl in Tischlereien als auch bei industriellen Holzbearbeitern.

LEUCO p-System Werkzeuge erzeugen bei den klassischen Holzwerkstoffen und Massivhölzern:

  • eine brillante Schnittqualität, die derzeit am Markt unübertroffen ist
  • in der Regel deutlich höhere Standzeiten als herkömmliche Dia-Werkzeuge

LEUCO p-System Werkzeuge eröffnen neue Möglichkeiten und Schnittqualitätsdimensionen für

  • Verarbeiter von speziellen Werkstoffen („Materialmix“)
  • Produktionen mit umfangreichen Nacharbeiten

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Prospekt

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Begeisterte Kunden sagen...

  • "Selbst poröse, dunkle und sehr schwierige Deckschichten kann ich mit dem p-System besser denn je bearbeiten. Und der Fräser läuft und läuft und läuft… "
    Büromöbelhersteller

  • "Zum Fräsen meiner Kork beschichteten Platten war es bisher schwierig, überhaupt ein Werkzeug zu finden, mit dem ich das Material bearbeiten kann. Die Schnittqualität mit dem p-System ist die beste, die ich je in Kork begutachtet habe."
    Spezialisierter Tischler

  • "Bei der Bearbeitung von Multiplexplatten kann ich mit p-System Werkzeugen auf das Schleifen komplett verzichten."
    Tischplattenfabrikant

  • "Ausbrüche beim Fügen von Hirnholz gibt es nicht mehr. Auch nicht nach über 1 Mio. Parkettkanteln!"
    Fußbodenhersteller

Anwendungen

Einsatzbeispiele

Fix & Fertig:
 in Fertigschnittqualität Fräsen, ohne Nachbearbeitung

  • Bisher: Durch die aufeinandergeleimten Furniere sind bei der Bearbeitung von Multiplex und Sperrholz gleichzeitig Längs- und Stirnholz zu bearbeiten. Dies führt zu einer rauen Kante, die bisher nachgeschliffen werden musste.
  • Vorteil: Das p-System erzeugt eine Kante in Fertigschnittqualität, der aufwändige Schleifarbeitsgang entfällt.

ausrissfrei: ausrissfreies Fügen furnierter Platten

  • Bisher: Bei der Längs- und Querbearbeitung von furnierten Platten rissen die Kanten häufig aus oder ab, insbesondere beim Fügen von überstehendem Furnier.
  • Vorteil: Die Schneiden des p-Systems trennen das Furnier wie mit einem scharfen Messer. Quer zum Furnier bringen sie kaum eine Schnittkraft auf und sorgen für einen sauberen Schnitt, egal ob 2 oder 10 mm Furnierüberstand.

Schutzfolie: Lange Standzeiten bei Hochglanzmaterial mit Schutzfolie

  • Bisher: Sobald die Folie nicht mehr sauber gefräst wird, wurden die Werkzeuge gewechselt, obwohl die Schnittqualität der Kante in Ordnung ist.
  • Vorteil: Durch die Achswinkelanordnung schneidet das p-System die Folie „messerscharf“ ab und nützt somit die gesamte mögliche Standzeit des Fräsers.

Exoten: faserige und exotische Materialien

  • Bisher: Stoffbeschichtungen, Leder, Leichtbau-Tischlerplatten aus Ceiba oder Pappel sind sehr faserige Werkstoffe, sauberes Fräsen war schwierig bis unmöglich.
  • Vorteil: Durch den starken Achswinkel werden die Fasern sauber getrennt, oft entfällt sogar jegliche Nacharbeit.

Zeitsparen: Reduktion der Nebenzeiten

  • Bisher: Auf Bearbeitungszentren entstehen beim Wechsel von rechts- auf linksdrehenden Fräsern Nebenzeiten der Maschinenspindel. 
  • Vorteil: Das p-System erlaubt in vielen Fällen beim Schnitt in Hirnholz einfach im Gegenlauf über die Kante hinaus zu fahren, ohne dass die Kante splittert. Auch bei bekanteten Werkstoffen funktioniert das Hinausfahren abhängig von der Kantenstärke und Plattenqualität. Werkzeugwechsel entfallen, weniger Nebenzeiten der Maschinenspindel.

Auf der Maschine: Bessere Späneerfassung

  • Bisher: Massivholz wurde aus Qualitätsgründen bisher im Gleichlauf bearbeitet. Die Späneerfassung ist selten vollständig.
  • Vorteil: Massivholzbearbeitung ist mit dem p-System im Gegenlauf möglich und damit die gute Späneerfassung in dieser Bearbeitungsrichtung bei bester Schnittqualität.
  • Peelen erzeugt insbesondere in der Massivholzbearbeitung feinere und leichtere Späne, die sich sichtbar von den herkömmlichen Spänen unterscheiden und besser abzusaugen sind.

Anwendungen, die bisher als technisch unmöglich galten

  • Massivholzbearbeitung mit Diamantschneiden mit großem Keilwinkel
  • Stirnholzschnitte im Gegenlauf ohne Ausbrüche an der Austrittsseite
  • Ausrissfreier Schneidenaustritt beim Fügen gegen Dickkanten
  • Finishqualität beim Fügen von Multiplex, kein Nachschleifen nötig
  • Finishqualität beim Peelen von faserhaltigen Materialien wie Stoff beschichteten Platten, Linoleum mit Jutefasern, etc.

Nullfuge mit Laser-/Plasmatechnologie

  • Fugenlose Optik und Feuchtigkeitsbeständigkeit

Zu den entscheidenden Vorteilen der Bekantung mit Laser- bzw. Plasmatechnologie zählen die fugenlose Kantenoptik und die Feuchtigkeitsbeständigkeit der Kante. Grundlage dafür ist eine optimale Fügequalität. Durch die Schneiden mit sehr großem Achswinkel wird mit dem LEUCO p-System die Oberfläche „wie mit einer Schere geschnitten“, mit einer überragenden Kantenqualität. Mit dem perfekten LEUCO p-System Fügeschnitt ohne Mikroausbrüche können die Vorteile der Laserbekantung tatsächlich genutzt werden.

Anwendungsbilder

Das p-System erzeugt eine Kante in Fertigschnittqualität, der aufwändige Schleifarbeitsgang entfällt.
Das p-System erzeugt eine Kante in Fertigschnittqualität, der aufwändige Schleifarbeitsgang entfällt.

Die Schneiden des p-Systems trennen das Furnier wie mit einem scharfen Messer. Quer zum Furnier bringen sie kaum eine Schnittkraft auf und sorgen für einen sauberen Schnitt, egal ob 2 oder 10 mm Furnierüberstand.
Die Schneiden des p-Systems trennen das Furnier wie mit einem scharfen Messer. Quer zum Furnier bringen sie kaum eine Schnittkraft auf und sorgen für einen sauberen Schnitt, egal ob 2 oder 10 mm Furnierüberstand.

Durch die Achswinkelanordnung schneidet das p-System die Folie „messerscharf“ ab und nützt somit die gesamte mögliche Standzeit des Fräsers.
Durch die Achswinkelanordnung schneidet das p-System die Folie „messerscharf“ ab und nützt somit die gesamte mögliche Standzeit des Fräsers.

Exoten: Durch den starken Achswinkel werden die Fasern sauber getrennt, oft entfällt sogar jegliche Nacharbeit.
Exoten: Durch den starken Achswinkel werden die Fasern sauber getrennt, oft entfällt sogar jegliche Nacharbeit.

Das p-System erlaubt in vielen Fällen beim Schnitt in Hirnholz einfach im Gegenlauf über die Kante hinaus zu fahren, ohne dass die Kante splittert. Auch bei bekanteten Werkstoffen funktioniert das Hinausfahren abhängig von der Kantenstärke und Plattenqualität. Werkzeugwechsel entfallen, weniger Nebenzeiten der Maschinenspindel.
Das p-System erlaubt in vielen Fällen beim Schnitt in Hirnholz einfach im Gegenlauf über die Kante hinaus zu fahren, ohne dass die Kante splittert. Auch bei bekanteten Werkstoffen funktioniert das Hinausfahren abhängig von der Kantenstärke und Plattenqualität. Werkzeugwechsel entfallen, weniger Nebenzeiten der Maschinenspindel.

Nuten mit dem LEUCO p-System.
Nuten mit dem LEUCO p-System.

Ein Fußbodenhersteller ist begeistert:
Ein Fußbodenhersteller ist begeistert: "Ausbrüche beim Fügen von Hirnholz gibt es nicht mehr. Auch nicht nach über 1 Mio. Parkettkanteln!"

Folienummantelte MDF Postformingkante gefräst mit dem LEUCO p-System, ausrissfreier Fräseraustritt an der Kante.
Folienummantelte MDF Postformingkante gefräst mit dem LEUCO p-System, ausrissfreier Fräseraustritt an der Kante.

LEUCO p-System Schaftfräser, Durchmesser 25 mm.
LEUCO p-System Schaftfräser, Durchmesser 25 mm.

Was ist Peelen?

Funktion und Eigenschaften

Holzbearbeitung Standard: Fräsen mit Achswinkeln bis 54°

Bislang wurde als Stand der Technik die Anordnung der Schneide unter einem Achswinkel als „ziehender Schnitt“ betrachtet. Dies resultiert daraus, dass der Keilwinkel einer Schneide mit Achswinkel in Schnittrichtung kleiner ist als der Keilwinkel einer Schneide ohne Achswinkel.Eigentlich handelt es sich dabei aber nur um einen „schrägen Schnitt“.

Holzbearbeitung NEU: Peelen mit Achswinkel ≥ 55°

Neu, und bisher in der Werkzeugtechnik unbeachtet, ist der tatsächliche ziehende Schnitt, wenn die Schneide unter einem sehr großen Achswinkel angeordnet wird. Hierbei wirkt die Schneide so wie eine Messerklinge, tatsächlich ziehend. Das Verfahren ist patentiert von LEUCO.
 

Peelen ist eine Überlagerung von zwei Einflussgrößen:

  • 1. Reduzierung des wirksamen Keilwinkels durch einen großen Achswinkel, d.h. schräger Schnitt.
  • 2. Bewegung der Schneide zum Werkstoff, d.h. ziehender Schnitt. Bei der Bearbeitung erfolgt kein Schneidvorgang im klassischen Sinne – vielmehr ein Materialabtrag, der einem Schälen gleicht.

Peelen mit dem LEUCO p-System heißt:

  • 1. mehr als eine punktuelle Werkzeugverbesserung in Schnittqualität, Standweg und Wirtschaftlichkeit.
  • 2. eine neue Art der Holzbearbeitung neben Sägen, Hobeln und Fräsen.
  • 3. erweiterte Möglichkeiten für den Anwender, die bisher als nicht machbar betrachtet wurden.

Eigenschaften

  • Ungewohnte, auffällige Optik der Werkzeuge durch die extremen Achswinkel (Achswinkel ≥55 °)
  • Schneidstoff: LEUCO DIA, Diamant-Vollbestückung
  • Schärfservice und Schärf-Know-how exklusiv bei LEUCO

Produktion in Horb am Neckar

Der neue, in der Holzbearbeitung revolutionäre Achswinkel von ≥ 55° bedeutet bei der Herstellung der Werkzeuge völlig neue Produktionsprozesse. LEUCO stellt sich diesem gehobenen Anspruch in Entwicklung, Konstruktion und Produktion. Fundiertes Fertigungs-Know-how, eine moderne Werkzeugproduktion und Ausdauer sind die Grundlage dieser Revolution.

Technische Abbildungen

Evolution des Achswinkels: p-System Werkzeuge definieren sich durch einen Achswinkel ≥ 55°
Evolution des Achswinkels: p-System Werkzeuge definieren sich durch einen Achswinkel ≥ 55°